David Schreiber

Description:

Abgesehen von seiner für sein Alter etwas überdurchschnittlichen Größe (1.80 m) kann David eigentlich keine besonderen Auffälligkeiten für sich geltend machen. Er ist weder besonders dünn, noch dick oder sportlich, hat breite Schultern aber auch diese sind nicht so ausgeprägt, dass man ihn als Schrank oder dergleichen bezeichnen könnte. Durchschnittlich beschreibt ihn in jeder Hinsicht. Seine schwarzen Haare trägt er in einem einfachen Kurzschnitt und auch seine normale (wenn auch durchgehend schwarze) Kleidung verdient keine weitere Erwähnung. Einzig seine Augen, tief braun, fast schwarz, die einen gelblichen Schein zu scheinen haben wenn er denn mal Augenkontakt herstellt, neigen dazu, Unbehagen in seinem Gegenüber hervor zu rufen. Ein Feuer brennt in diesen Augen, etwas lauert darin, etwas das die atavistischen Ängste des Menschen anspricht und auf einer unbewussten Ebene scheinen die meisten das zu spüren.

Bio:

David über sich selbst:

“Wie kann man nur so normal und gleichzeitig außergewöhnlich sein? Jeden verdammten Tag, wenn ich aufstehe, stelle ich mir wieder diese Frage und schleppe mich zur Schule. Warum weiß ich an manchen Tagen selbst nicht mehr. Darum gebeten hab ich sicher nicht aber wie so vieles im Leben kriegt man selten das, was man will. Dafür hab ich etwas anderes gekriegt. Etwas das ich nie wollte. Man könnte es auch ein Familienerbe nennen. An manchen Tagen im Monat ist es schlimmer als an anderen. Gut ist es jedoch nie. Eigentlich will ich nur ein ganz normaler Kerl sein, doch dieser Wunsch wird sich nie erüllenn.

Also schlurfe ich jeden Tag durch diese besch…eidenen Gänge in dieser bescheidenen High School und bin sowas wie ein Pariah. Keiner hat ein gesteigertes Bedürfnis, mit mir zu reden und eigentlich will ich auch mit den Wenigsten von ihnen reden. Dieses nervöse Wegschauen, das von einem Fuß-auf-den-anderen-Treten, das ständige am Kopf kratzen, als ob sie sich unbehaglich fühlen. Danke, darauf kann ich verzichten. Sollen sie doch alle ersticken an ihrem verdammten schlechten Gefühl. Sie brauchen mich nicht und ich brauche sie nicht. Ist wohl auch besser so, wenn man die Umstände bedenkt. Wenigstens lassen mich die Footballspieler und Cheerleader in Ruhe, quälen und machen mich nicht fertig wie sie es mit den Strebern tun. Nicht, dass die mit mir reden würden, aber was macht das schon.

Und so ist es jeden verdammten Morgen. Wenn ich mich in den Bus setze während es noch dunkel ist und wenn ich die Treppen zur Schule hoch laufe. Kotzen möchte ich am liebsten, direkt auf die Stufen, um mir einen weiteren Tag als Ausgeschlossener zu ersparen. Ich bin nicht mal ein Freak, dafür sehe ich nicht wild genug aus. Zumindet die meiste Zeit. Nein, ich bin Norman Normal, kein Streber, nicht angesagt und kein Freak, einfach nur der Typ, in dessen Nähe sich alle unwohl fühlen. Sie ignorieren mich nicht, sie halten sich einfach von mir fern und wagen es nicht einmal, über mich zu tuscheln, wenn ich vorbei gehe und sie hören könnte.

Und gerade wenn ich im Klassenzimmer sitze, die Stirn auf den Tisch gelegt, und mir überlege, so lange den Kopf auf das Holz zu schlagen, bis eines von beidem nachgibt, fällt mir wieder ein, warum ich all das tue. Warum ich mich diesem Mist Tag für Tag wieder aussetze. Wie der erste Sonnenstrahl an diesem Tag kommt sie hereingeflogen, zwitschernd wie ein kleines Vögelchen und das pure, belebende Chaos mit sich bringend. Mit einem Scheppern als fiele ein ganzer Trödelladen in sich zusammen schmeißt sie ihren Rucksack auf den Tisch und fragt mich mit dem süßesten Lächeln der Welt rotzfrech, ob ich ihr die Hausaufgaben zum Abschreiben geben kann. Und mit einem ironisch schiefen Grinsen reiche ich sie ihr rüber wie an jedem Tag. Ja, meine beste Freundin Amanda und ich sind schon ein perfektes Paar. Ohne sie hätte ich wahrscheinlich schon vor langer Zeit alles hingeschmissen, wäre einfach weg, um in den Weiten von Amerika zu verschwinden, hätte die ganze Katastrophe bereits hinter mir gelassen. Sie ist der Grund, warum ich immer noch weiter mache und das einzige, was mich noch am Leben erhält. Was sie an mir findet… Naja, abgesehen von Hausaufgaben habe ich nicht viel zu bieten, aber aus einem unerfindlichen Grund scheint sie mich wirklich zu mögen und meine Gesellschaft zu genießen, verbringt Videoabende, ihre Schul- und Freizeit und mehr Zeit mit mir. Gott, ich liebe sie wie verrückt, Meine wunderschöne Goth-Zicke wie ich sie immer nenne.

Vielleicht sollte ich ihr das irgendwann mal sagen. Klar. Und als nächstes kümmer ich mich um den Weltfrieden. Ach ja, und dass ich ein Werwolf bin, der durch langes Training gelernt hat, sich in Vollmondnächten zu beherrschen, erzähl ich ihr gleich danach.

Jesus, wie blöd bin ich eigentlich? Naja, zu meiner Verteidigung kann ich vielleicht anführen, dass es nicht leicht ist, abgesehen von meinem Dad das einzige Monster in Sunndydale zu sein."

David Schreiber

Buffy - First class Basti